Erfahrungsbericht einer Fibromyalgie-Patientin

Mein Weg mit Fibromyalgie war geprägt von Verzweiflung und ständiger Suche nach Linderung – bis die Traumaarbeit mein Leben nachhaltig veränderte. Die Schmerzen wurden deutlich weniger, und ich fand zu neuer Kraft und Lebensfreude.
Traumatherapie bei Rosmarie Holterman – Professionelle Begleitung und Expertin

Mein langer Weg mit Fibromyalgie

Vor 14 Jahren ist bei mir die Fibromyalgieerkrankung ausgebrochen und zwei Jahre später in der Med. Poliklinik Gießen diagnostiziert worden.
Ein langwieriger Weg, Ratlosigkeit, Unverständnis, „und warum ich“ begleiteten mich zu den täglich oftmals unerträglichen Schmerzen. Wer sich mit Fibromyalgie beschäftigt hat oder leider selbst erkrankt ist weiß, dass zur Fibromyalgie ganz viele andere Erkrankungen, Symptome sich peu à peu dazu gesellen, wie Sehstörungen, Schwindelanfälle, Rückenprobleme, Antriebsschwäche, morgendliches Gefühl der Zerschlagenheit, Haarausfall, Angstgefühl, Schleimhautveränderungen, Allergieanfälligkeit, Asthma, Ekzeme, Schmerzempfindung bei Hautberührung, Durchfälle, Blasenschwäche und, und, und. Es ist nur ein kleiner Teil, den ich hier aufzeige, aber es reicht, wenn man sich vorstellen kann, täglich mit diesen gesundheitlichen Problemen geplagt zu sein.

Verzweifelte Suche nach Linderung

Zusätzlich zu den vielen Arztkonsultationen und nach alternativer Heilung suchend probierte ich in meiner Verzweiflung vieles aus. Nichts half wirklich anhaltend und langfristig! Von der Kältekammer bei -120°C war ich begeistert. Doch diese gab es nur in Kurhäusern und weit von meinem Wohnort entfernt. Den Rest meines Lebens wollte ich auch nicht im Eis verbringen. Es gab noch eine für mich greifbare schnelle Hilfe und von so vielen Ärzten leicht und locker verschrieben. Schmerzmittel, wie Iboprophen, Diclofenac, Arcoxia und Novalgin sowie Muskelrelaxantine und Antidepressiva wurden zum täglichen Bestandteil meines Lebens, um wenigstens einigermaßen bewegungs- und leistungsfähig zu sein.

Der Schritt zur Traumaarbeit

Durch Recherchen und auch von meiner Ärztin empfohlen kam ich auf die Psychotherapie und las immer öfter in Büchern und Zeitschriften, dass die Fibromyalgie auch ganz sicher auf posttraumatischen Ursprüngen frühkindlicher Erlebnisse beruht. Also unterzog ich mich einer vierjährigen Gesprächstherapie, leider aber nicht mit dem Erfolg, endlich schmerzfrei zu sein. Über einen Infoabend mit Familienaufstellung bei Rosmarie Holterman war ich dermaßen berührt, dass ich beschloss, mich nach Abschluss meiner Gesprächstherapie mich mit R.H. in Verbindung zu setzen.

Neue Lebensqualität durch Heilungsprozess

Seit 4 Monaten bin ich nun regelmäßig bei R.H. in Sitzungen zur Traumaarbeit, und mein Leben hat sich dadurch sehr verändert. Die Traumaarbeit ist nicht unbedingt ein Spaziergang an der Seine, jedoch hat sie eine sehr große heilende Wirkung für die Seele, was sich auch auf meinen ganzen Körper positiv auswirkt. Die Schmerzen sind so viel weniger geworden, dass ich keine Medikamente mehr benötige, regelmäßig Nordic walke (4-5 mal wöchentlich), Schwimmen gehe und wieder viel Unternehmungsgeist besitze. Mein positives Lebensgefühl verhalf mir mit einer zusätzlichen Ernährungsumstellung bis jetzt zu 12 kg Gewichtsverlust, ohne wirklich unter Essensentzug zu leiden.
Mit Hilfe der Traumaarbeit geht es mir inzwischen so gut, so dass ich auch daran glauben kann, vielleicht ganz gesund zu werden. Sonstige Eigeninitiative wie Sport, Ernährung, Eigenverantwortung und Achtsamkeit werden mich bei dieser Erkrankung mein ganzes Leben begleiten müssen, um einen langfristigen Erfolg zu garantieren.
Sowie ich auch beim Zahnarzt, wenn es ziept einen Check-Up vereinbare, so werde ich auch bei Störungen im Körper oder in der Seele einen Termin bei R.H. zur Heilung vereinbaren.
Von R.H. habe ich in jeglicher Form Unterstützung und Engagement erfahren. Ihre fachliche Kompetenz, ihre Menschlichkeit und Präsenz sind gerade in schwierigen Situationen ein hilfreicher Beitrag zur Lebensbewältigung. Ich bin von der Traumaarbeit voll und ganz überzeugt und kann sie jedem, der lebensbegleitende Hilfe benötigt, mit gutem Gewissen empfehlen.

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